Teddycollege

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Sonntag, 13. Februar 2011

Neues aus dem Seifenladen Erkältungsbad



Winterzeit, Schnupfenzeit, ich war in meiner Seifenküche und habe mal eben gerührt. Herausgekommen ist das.

Erkältungsbadesalz
Das macht die Lungen frei, man kann wieder atmen. Ich habe bewusst auf Pfefferminze und Eukalyptus verzichtet.
Das kühlt eher beim Baden, als das es die Atemwege frei macht. Ich habe ganz altmodisch mit Latschenkiefer, Fichtennadel und einigem mehr gearbeitet. So dass die Atemwege frei werden, das Bad entspannend wirkt und man sich einfach nur wohl fühlt. Den Rest übernimmt das Meersalz, um die Erkältung in den Wind zu schießen.
Für die Pflege wurde ein wenig Milchpulver mitverarbeitet, so haben wir ein Meersalzbad mit pflegender Milch, was will die Haut mehr, denn auch diese möchte gepflegt werden, wenn die Nase tropft.

Glas 230 g Inhalt 4,90 €

Samstag, 12. Februar 2011

Ricki die Ratte

so und nun noch eine Wasserratte für euch

Anleitung
Ricky die Ratte


Materialverbrauch:
Mohair 25 x 45 cm
Jersey 10 x 25 cm
Augen 4 mm Glas schwarz
Gelenke 4 Minigelenke a 15 mm plus T-Splinte

Füllung: Stahlgranulat, Kunststoffgranulat, Bastelwatte

Ricky ist eine Ratte, die auch Anfänger ohne große Kenntnisse gut arbeiten können.





Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zur Fertigung enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Fertig stellen der Ratte vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist inklusive Nahtzugabe. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Zuschneiden:
Mohair: Arme, Beine, Körper und Außenohren
Jersey: Schwanz, Innenohren und Nase


Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.
Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.
Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

Stecken sie die Arme, Beine jeweils rechts auf rechts, und nähen sie die Teile mit einem Steppstich bis auf die Wendeöffnung zusammen.

Falten sie den Schwanz und stecken und nähen diesen bis auf die Öffnung am Ende zusammen.
Legen sie ein Innen- und Außenohr aufeinander und stecken dieses, danach mit einem Steppstich bis auf die gerade Kante unten, nähen.
Kämmen sie die Nähte von links aus und markieren sie mit einem Faden die Ansatzpunkte für die Arme.
Wenden sie die alle Teile bis auf den Körper, und kämmen sie die Nähte aus.
Stopfen sie die Füße und Hände mit Bastelwatte. In jeden Körperteil einen Teelöffel Stahlgranulat einfüllen.
Die Beine in die dafür vorgesehene Stelle nach rechts zur linken Seite stecken und schließen.
Die Beine liegen auf der Innenseite (rechte Seite) des Körpers.

Körper rechts auf rechts stecken und nähen. Lassen sie die Wendeöffnung und den Abnäher für den Schwanz offen. Fassen sie nun den Schwanz in den Ansatzpunkt (Abnäher) zwischen, stecken sie den Schwanz mit einer Stecknadel fest und schließen sie die Naht mit kleinen Steppstichen.
Markieren sie vor dem Wenden, die Armansatzpunkte mit einem Faden nach außen.
Stopfen sie nun die Hände mit Bastelwatte und schieben sie das Gelenk in die Arme, Schieben sie den Splint nach außen durch. Schieben sie nun den Splint durch die markierte Stelle für die Arme und schieben sie innen eine Pappscheibe über den Splint.
Drehen sie den Splint fest zu einer Schneckenform. Füllen sie den Arm mit ein wenig Stahlgranulat, über dem Gelenk wird mit Bastelwatte fest gestopft. Schließen sie die Öffnung mit einem Matratzenstich.
Stopfen sie den Kopf fest bis zum ende des Halses auf. Achten sie auf die Nase.
Ziehen sie die Augen über den Hals ein. Markieren sie mit Stecknadel die Augen. Fädeln sie das Auge auf einen starken Faden und stechen sie von der Markierung zum Hals innen durch.
Verfahren sie mit dem zweiten Auge ebenso.
Nun die beiden Augenfäden fest anziehen und miteinander im Hals verknoten.
Der Restfaden wird im Kopf vernäht und abgeschnitten.

Füllen sie nun etwas Stahlgranulat in den Körper, füllen sie mit Kunststoffgranulat auf und legen sie etwas Bastelwatte vor die Stopföffnung.
Schließen sie die Stopföffnung mit einem Matratzenstich.
Die Ohren wenden und die untere Kante mit einem Reihstich schließen. Die Ohren falten und am Kopf mit einem Matratzenstich befestigen.

Eine kleine runde Scheibe aus Stoff, Durchmesser ca. 15 mm zuschneiden und auf die Nase nähen. Mit einem wasserfesten Filzschreiber oder Copicmaler dunkel umranden. Den Mund wie auf der Zeichnung aufsticken, er sieht aus, wie ein umgedrehtes V, das ein wenig gebogen ist.
Nun die Zähne zuschneiden und nass machen. Formen sie den Filz und lassen sie diesen trocknen. Sie können den Formfilz auch im harten Zustand verwenden.
Wenn der Filz getrocknet ist, wird dieser noch einmal mit einer Schere nachgearbeitet. Nun unter die Nase, vor der Spitze des Mundes die Zähne nähen.
Die Schnauzhaare und Frisur wurden aus starkem Nähgarn eingearbeitet.
Nehmen sie mehrere Fäden auf einmal und ziehen sie diese mit einer starken Nadel durch die Schnauze. Vernähen sie die Enden an jeweils einer Seite der Schnauze um den Schnauzhaaren halt zu geben. Die Haare der Frisur werden ebenso verarbeitet. Schneiden sie die Fäden in Form.
Die Hände und Füße haben gemalte Krallen, das geht mit einem Copicmaler oder einem wasserfesten Filzschreiber.
Nun noch die Augenbinde umbinden. Fertig ist Ricky die Ratte.


Schnitt Quacki

Quackie ist ein kleines Entchen, hier habe ich die Beine gedrahtet. Man kann sie aber auch als Sitzente fertigen, dann wird einfach Stahlgranulat in die Beine gepackt und diese baumeln dann.
Aber schaut selber, die Anleitung ist ja dabei.


Matrialliste:

20 x 30 cm weißer Alpacca 10 mm Florhöhe
Augen 4 mm schwarz
Gelenke für die Flügel 4 Pappscheiben 15 mm mit passenden Splinten f. Minibären
Draht für die Beine grüner Blumendraht
Suedine oder Ministoff
Gelb 15 x 25 cm

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

Achtung, in all meinen Schnitten sind 0,5 cm Nahtzugabe enthalten. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.
Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.
Nun werden die Teile gesteckt und genäht.


Wir beginnen mit den Beinen.
Diese bis auf die Wendeöffnung nähen. Beine wenden und an den Körper (Abnäher) stecken. Die Beine zeigen auf die rechte Seite des Körpers.
Zweiten Abnäher am Körper schließen. Wer möchte kann nun den Draht in die Beine schieben. Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung stecken und nähen. Die Beine liegen innen.
.
Flügel rechts auf rechts legen und bis auf die Wendeöffnung stecken und nähen. Von links auskämmen, wenden von rechts auskämmen und die Flügel gemäß Zeichnung absteppen.
Den Kopf fest stopfen. Danach den Schnabel mittig an die Vorderseite des Kopfes nähen, vorher stopfen.

Die Augen einziehen.

Die Augen einziehen. Markieren Sie mit dicken Stecknadeln den Sitz der Augen. Ich arbeite immer mit einer
Doppelspitzennadel, kann aber nicht erwarten, dass Sie alle eine solche besitzt, deshalb meine abgewandelte
Version des Augeneinziehens. Nehmen einen langen festen Faden und nehmen Sie diesen doppelt. Fädeln Sie das Auge wie eine Perle auf. Nehmen Sie nun die vier Fadenenden, zwei rechts und links und fädelt sie auf eine Augennadel. Drücken Sie die Öse nicht zusammen. Stechen Sie nun durch die markierte Stelle hinter der Stecknadel mit der Augennadel durch den Kopf zur Halsöffnung. Nehmen Sie einen kleinen Stoffrest und fädelt in auf die Augennadel auf. Stechen Sie nun durch den Kopf zurück zum Auge und kommen mit der Augenadel hinter dem Auge wieder heraus. Legen Sie die Nadel beiseite. Ziehen Sie nun an dem Faden, das Auge springt in den Kopf. Das kann man hören, macht ein leises plopp. Wenn die Öse nicht im Kopf verschwindet, ziehen Sie leicht an dem Auge, so dass Sie die Einstichstelle des Faden sehen können und erweitern diese mit einer Ahle oder dicken Nadel (Strick- oder Stopfnadel). Ziehen Sie noch einmal, nun müsste die Öse im Kopf verschwunden sein. Ziehen Sie das Auge tief in den Kopf und umwickelt es mit dem Faden hinter dem Auge. Teilen Sie die Fäden auf, je zwei rechts und links hinter das Auge führen und verknoten. Nehmen Sie nun die Puppennadel und vernähen Sie den Faden im Kopf der Ente. Schneiden Sie den Rest des Fadens ab.
Legen sie die Pappscheibe mit dem Splint in den Kopf, der Splint schaut nach außen. Reihen sie den Halsrand ein und ziehen die Halsöffnung zusammen.
Vernähen sie den Rest des Fadens im Kopf.
Befestigen sie die Flügel. Schieben sie die Pappscheibe mit dem Splint in die Flügel und stechen am Körper, markierte Stelle, nach innen. Schieben sie die zweite Pappscheibe über den Splint und drehen die beiden Enden zur Schnecke.
Nun die Füße mit etwas Stahlgranulat füllen, ebenso die Flügel. Die Teile etwas schütteln, damit das Granulat nach unten sinkt.
Schließen sie die Wendeöffnungen mit einem Matratzenstich.
Füllen sie den Körper mit Fiberfill im Halsbereich und im restlichen Körper mit viel Granulat ihrer Wahl.
Schließen sie die Stopföffnung.



Freitag, 11. Februar 2011

Einfacher Hase


Mc.Bommel
ist einfach zu nähen und kann 1, 2, 3 fertig gestellt werden.


Hier die Anleitung, das Schnittmuster muss auf DIN A4 Größe kopiert werden.
Anleitung Mc. Bommel


Materialverbrauch:

Mohair 25 x 35 cm
Augen schwarz 4mm
Jersey 20 x 15 cm

Füllung: Stahlgranulat, Bastelwatte.
Werkzeug: Faden und Nadel, Augennadel zum einziehen, oder eine lange Nadel (Stopfnadel), Klingeldraht für die Ohren


Mac. Bommel ist ein Hase, den auch Anfänger ohne große Kenntnisse gut arbeiten können.


1, 2, 3, Bastelsets zeichnen sich durch eine einfach Handhabung und schnelle Fertigung aus.
Geübte Bärenmacher können diese Bastelpackung an einem Abend fertig stellen.



Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zur Fertigung enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Fertig stellen des Hasen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist inklusive Nahtzugabe. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Jersey: Innenohren, Arme und Beine aus je 5 x 10 cm
Mohair: Körper, Hände, Füße, Schwanz und Außenohren

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.
Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.
Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

Wir beginnen mit den Füßen und Händen. Rasieren sie die Hände und Füße an den eingezeichneten Stellen. Legen sie die Teile rechts auf rechts aufeinander und nähen sie diese bis auf die gerade Linie, Ansatzpunkte für die Arme und Beine, zusammen. Verwenden sie einen kleinen Steppstich zum nähen.



Falten sie die breite Seite 5cm, in der Mitte und nähen sie die lange Kante mit einem Steppstich zu.

Sie können die oberen und unteren Kanten offen lassen. Wenden sie nun die Hände, Füße und Beinteile.
Die Hände und Füße werden nun gestopft, achten sie bei Daumen und Zehe darauf, dass diese gut gestopft sind.
Nun ein Beinteil in einen Fuß schieben und die Öffnung mit einem Matratzenstich rundum schließen.
Die Beine an die vorgesehene Stelle am Körper (sieht aus wie ein Abnäher) stecken, achten sie dabei auf die Seite. Sie müssen die Teile zur rechten Seite einsetzen.
Nähen sie die Beine mit einem Steppstich an die vorgesehene Stelle.
Nun die Hände genauso arbeiten.
Schließen sie den Abnäher am Körper.
Stecken sie nun die beiden Körperteile aufeinander und schieben sie dabei, die Arme und Beine nach innen. Schließen sie die Nähte bis auf die Stopföffnung mit einem Steppestich.
Wenden sie den Körper.
Stopfen sie den Kopf bis zum Hals fest mit Bastelwatte auf.
Markieren sie mit Stecknadel die Augen. Fädeln sie das Auge auf einen starken Faden und stechen sie von der Markierung zum Hals innen durch.
Verfahren sie mit dem zweiten Auge ebenso.
Nun die beiden Augenfäden fest anziehen und miteinander im Hals verknoten.
Der Restfaden wird im Kopf vernäht und abgeschnitten.
Legen sie je ein Mohairteil und ein Jerseyteil für die Ohren rechts auf rechts aufeinander.
Nähen sie die Ohren bis auf die Stopföffnung mit einem kleinen Steppstich zusammen.
Wenden sie die Ohren. Nehmen sie einen Klingeldraht oder Pfeifenreiniger und bauen sich ein Gerüst für die Ohren. Der Draht muss doppelt so lang sein, wie die Ohren.
Falten sie den Draht und bauen sie am Ende des Drahtes jeweils eine Öse. Schieben sie den Draht in die Ohren. Nähen sie nun die Wendeöffnung zu und fassen sie die Ösen des Drahtes mit ein.
Befestigen sie mit einigen Stichen die Ohren seitlich vom Kopf.
Nun den Schwanz rechts auf rechts legen, stecken und nähen. Lassen sie die gerade Kante offen.
Der Schwanz wird nach dem Wenden an der geraden Kante mit einem Reihstich geschlossen.
Den Schwanz ca. einen Zentimeter über dem Abnäher befestigen und annähen. Arbeiten sie mit einem Matratzenstich.

Zum Schluss wird zuerst Stahlgranulat in den Körper gefüllt. Danach locker mit Bastelwatte auffüllen.

Die Nase ist ein Y, die V-Seite des Y auf die Nase mit einem Plattstich sticken. Nur die Umrandung. Danach einen Stich unterhalb des Kinnes und die Mundwinkel mit einem Stich sticken.
Das innere des Y mit einem Farbstift anmalen.
Die Augen mit einem Copicmaler in dunkelbraun umranden.
Krallen auf die Hände und Füße sticken.

Fertig ist Mc.Bommel.


Dienstag, 8. Februar 2011

Qualitätssicherung nach ISO Norm

Hier unsere härtesten Qualitätssicherheitsprüfer. Tassilo bei der Arbeit?!



Geprüft wird, Stampffestigkeit, Reißfestigkeit, Kuschelqualität, weicher und sicherer Liegekomfort, sowie einiges mehr. Tassilo ist immer dabei und prüft mit Ernsthaftigkeit und fachlich sicher.

Neelix ganzes Interesse liegt hier, Tassilo in allem nachzueifern.
Auch er prüft alle Kriterien durch, bis zur Vollendung des Kuscheltieres.




Tigger können sowie alles, aber was solls, die Sonne scheint, da gehen wir doch lieber in den Garten und spielen Blume.




Lotti: " Also wirklich, hier kann Frau ja nicht mal in Ruhe schlafen. Ich will nicht für mein Futter arbeiten!!!"

Freitag, 28. Januar 2011

Blume ist fertig, Der neue Postkurs im Februar

Bin nun endlich fertig geworden, hier schnell ein paar Bilder meines Stinktieres.



Blume ist ein kleiner Stinktiermann. Er lebt im Wald und hat viele Freunde. Einige sind Bambi und Klopfer.
Diese werden noch folgen. Im Februarkurs gibt es noch Klopfer dazu. Der Kurs wird mit Fotoanleitungen begleitet.



Blume ist vollbeweglich, er hat ein Wirbelgelenk vom Kopf bis zur Schwanzspitze.
Arme und Beine sind gedrahtet.
Ein kleines offenes Maul und die Augen sinde besonders gestaltet.



Der Kurs startet am 15.02.2011. Nähere Infos bei mir, oder auf der Seite des Teddycollege
www.teddycollege.com
Postkurse

Montag, 17. Januar 2011

Verfilzt nochmal



Verfilzt noch mal

Ich finde es spannend, dass immer wieder neue Materialien auftauchen, die man für einen Teddy oder ein Plüschtier gebrauchen kann, das sieht man daran, dass aus Schafwolle/Märchenwolle, wunderbare Teddyschnauzen geformt werden können. Kein sehr neues Thema, aber eine wirkungsvolle Technik, die hier mit einfachen Mitteln eingesetzt wird.
Außerdem entfällt das leidige Nasen sticken. Denn auch diese wird gefilzt. Was uns auf die Idee bringt, Hundenasen, Bärennasen einfach selbst zu filzen.
So kann man natürliche oder witzige Nasen selber herstellen, individuelle zu jedem Werkstück.
Was benötigen wir dazu:
Filznadeln in verschiedenen Größen. Es gibt zurzeit drei Größen auf dem Markt.
Diese können Sie auf dem Bild unten sehen. Grobe Nadeln zum vorfilzen, mittlere Nadeln und feine Nadeln.
Für das auffilzen einer Teddyschnauze benötigen wir die mittleren und feinen Nadeln. Diese lassen sich besser durch den Mohair stechen und zeigen ein feines Bild, nach der Fertigstellung.

Man kann direkt auf eine Mohairschnauze auffilzen, oder aber einen neuen Teddy herstellen, hier würde ich persönlich einen Schnitt mit einer angesetzten Schnauze entwickeln, und diese aus Wollfilz nähen.
So habe ich noch einen authentischen Untergrund, auf dem es sich besser arbeiten lässt. Natürlich gibt es für alle einen Schnitt des Teddys, der hier bearbeitet wird.
Die Schnauze wird mit Schafwolle gestopft, der Rest des Kopfes kann wie gewohnt weiter gestopft werden. Für die Nase wird schwarze Märchenwolle verwendet.

Fassen wir zusammen, Sie benötigen

Trockenfilznadeln
Schafwolle
Wollfilz
Schwarze Märchenwolle

Schnauze auffilzen Schritt für Schritt
Nehmen Sie ein Stück Schafwolle und legen Sie diese wie auf dem Bild zu sehen ist, um das Schnauzenteil des Bären.



Stecken Sie die Wolle mit langen Stecknadeln fest, damit diese während der Bearbeitung nicht verrutschen kann.

Stechen Sie nun senkrecht mit der mittleren Nadel durch die Schafwolle in die gestopfte Teddyschnauze.
Die Schafwolle wird durch die Nadeln verfilzt. Die Nadeln haben kleine Widerhaken, die diese Technik ausführen. Je länger Sie auf einer Stelle filzen, desto tiefer wird die Wolle eingefilzt. So können noch zusätzliche Akzente gesetzt werden.
halbfertige Teddyschnauze

Filzen Sie so lange, bis Sie eine schön geformte Schnauze vor sich haben.
Die Feinarbeiten werden zum Schluss durchgeführt.

Um bestimmte Akzente zu setzen, ich habe einen Bogen in Richtung Stirn aufgefilzt, muss noch ein wenig nachgearbeitet werden.
Legen Sie sich ein Stück Schafwolle mittig auf das obere Schnauzenteil. Filzen Sie mit der Nadel einen Bogen.

Den Rest der Schafwolle können Sie im Schnauzenteil verfilzen. Falls Sie zuviel Wolle genommen haben, ist die auch kein Problem, schneiden Sie die überstehenden Reste einfach weg und verfilzen Sie den Rest der Wolle im Kopf. Arbeiten Sie nun noch die Augenhöhlen mit der Filznadel nach. Dazu einfach in den Mohair oder Alpacca stechen, und die Augenhöhlen bearbeiten. Das Fell verschwindet im Kopf des Bären und verfilzt sich dort.
Es entsteht eine optische Augenhöhle. Ungeübte sollten jetzt schon mit Stecknadeln die Augen markieren.


Sie können jederzeit Korrekturen an dem Werkstück vornehmen, indem Sie immer wieder eine Lage nachfilzen, oder kleine Korrekturen an bestimmten Stellen des Schnauzenteiles vornehmen. Dazu legen Sie wie beim Bogen beschrieben einfach ein wenig Schafwolle nach und verfilzen diese im Kopfteil des Bären.



Der Fertige Kopf sollte nun so aussehen.
Reiben Sie das Schnauzenteil mit heißem Wasser ein, so verschwinden die Flusen, die beim filzen entstehen. Vorsichtig arbeiten und während des Trockenvorganges immer wieder mit den Händen nacharbeiten. Die Schnauze muss einen Tag trocknen. Ganz mutige können mittels Nasstechnik das Schnauzenteil weiter behandeln. Dazu gute Olivenölseife in der Hand aufschäumen, und auf die mit heißem Wasser behandelte Teddyschnauze schäumen.
Die Olivenölseife (zur Not kann auch Spülmittel genommen werden) verfilzt nun das Schnauzenteil und macht die Außenseite glatt und fest. Immer wieder mit Seife und heißem Wasser behandeln. Wasser und Seife werden abwechselnd eingesetzt. Denken Sie daran, der Teddy wird nun nass. Entweder fertigen Sie den Kopf zuerst, bevor Sie diesen aufmontieren, oder Sie wickeln den Rest des Bären in einen großen Gefrierbeutel, den Sie am Hals abbinden.
Zum Schluss wird die Schnauze mit heißem Wasser gespült. Eventuell unschöne Stellen immer wieder Glatt streichen, während der Teddy trocknet.
Eventuelle am nächsten Tag mit der Trockenfilznadel nachbehandeln. Diese Technik erfordert einige Übung. Versuche sie es zuerst mit einer Schafwollkugel, bis sie den richtigen Dreh heraus haben.












Nase auffilzen



Ich mag ja dicke Teddynasen, deshalb ist mein Wollknäuel auch entsprechend groß. Hier sollte jeder die Nase seiner Wünsche selber bestimmen. Ein etwas Teelichtgroßes Stück Märchenwolle zusammenrollen.

Das Wollknäuel auf einem Schwamm vorfilzen. Es reicht die mittlere Nadel für diese Tätigkeit aus.
Markieren Sie mit Stecknadeln den Sitz der Augen, damit die Nase auch mittig platziert ist.
Nun die Nase aufstecken und anfilzen.



Jetzt wird fleißig drauf los gefilzt. Am Besten arbeiten Sie sich von der Mitte zum Rand durch.
Den Nasenrand bearbeiten Sie nach und nach, legen Sie den Teddy dafür auf die Seite, damit Sie immer senkrecht in das Werkstück einstechen können. Die Nadeln brechen sehr schnell, wenn sie falsch eingestochen werden.


Zum Schluss wird der Mund aufgefilzt. Es sieht authentischer aus, wenn man diesen ebenfalls filzt. Eine gestickte Schnauze macht nun wenig Sinn.
Ein Stück Märchenwolle zu einer Kordel drehen und mittig unterhalb der Nase platzieren.
Die Kordel wird nun eingefilzt, wie schon im Vorfeld beschrieben.

So sieht das Endergebnis aus, wenn Sie die Anleitung Schritt für Schritt nachgearbeitet haben.

Einen kleinen Fleck, als zusätzlichen Akzent, oberhalb der Nase auffilzen, und schon kann sich der Teddy sehen lassen.
Die Augen nach der Anleitung für den Bären einziehen.

Ich wünsche viel Spaß beim filzen einer Schnauze.
Ihre Margarete Nedballa

Über mich

Mein Bild
Ich bin Psychiatriefachschwester. Aber vor 5 Jahren aus meinem Beruf ausgestiegen. Bin in die Selbstständigkeit gesprungen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Sprung ins kalte Wasser. Damals ist das Teddycollege gegründet worden. Mehr dazu unter www.teddycollege.com Aber auch das Seife sieden und alles was zum Thema schönes Baden und planschen paßt ist damals entstanden. Viel Entwicklung gehörte dazu und viel Arbeit. Mein Tag dauert immer lange. Ich beginne morgens um 7.00 Uhr und ende meistens in der Nacht, wie sie an diesem Text sehen können. Nachts habe ich die besten Ideen. Das war schon immer so.